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Jörg Bülter

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„Ich wollte ganz bewusst nicht in einem großen Discounter arbeiten“, sagt Jörg Bülter. Nicht zuletzt deshalb hat es den langjährigen Fahrrad-Experten zu EinRad getrieben. Doch es gibt noch ein paar Gründe mehr.

„Ich bin ein gebürtiger Buten-Bremer“, erzählt Jörg Bülter über seine Ursprünge. Am 7. Januar 1966 in Posthausen geboren, ist er allerdings schon vor langem in den Binnen-Bereich gewechselt. Da war er Anfang 20 und gerade von einer sechsmonatigen Mammut-Fahrradtour durch die USA zurückgekehrt.

Nun stand die schwere Wahl an, ob es beruflich im Behindertenbereich weitergehen sollte – der Zivildienst hatte sein Interesse dafür geweckt – oder lieber auf dem handwerklich-kaufmännischen Sektor. Entscheidend war schließlich der Wunsch nach einer selbstverwalteten Arbeit: Jörg Bülter begann in einem alternativen Fahrradladen, arbeitete 16 Jahre dort, lange Zeit davon in leitender Position.

2003 dann der Break. Er entschied sich, doch noch zu studieren, und schrieb sich für Behindertenpädagogik ein. Seit März 2004 ist er parallel bei EinRad angestellt. Diese Phase ist inzwischen beendet. Jörg konzentriert sich wieder auf den Fahrradhandel. Verkauf und Beratung sind seine Schwerpunkte, daneben ist er für Warenpräsentation und Bestellungen zuständig. Und wenn es in der Werkstatt brennt, packt er natürlich auch dort mit an.

Warum EinRad? Zum einen, sagt Jörg Bülter, zieht er die überschaubaren Strukturen des Einzelhandels dem anonymen Discountergeschäft vor. Auch das kollegiale Arbeitsklima ist ihm wichtig. Und nicht zuletzt macht es ihm mehr Spaß, hochwertige Räder statt Billigware zu verkaufen.

In der Freizeit fährt Jörg Bülter „natürlich auch gerne Fahrrad“, spielt Badminton und interessiert sich ansonsten für Kultur: Kino, Theater, Konzerte (querbeet von Klassik bis Rock) sind seine Faibles.